Dienstag, 14. August 2012

***Rezi 6#*** "Feuchtgebiete" - Charlotte Roche

"Feuchtgebiete" von Charlotte Roche



Also ich muss ja sagen, diese Buch schockt mich nur!
Ich habe es, glaube ich, vor cirka einem Jahr gelesen und ich kann mich noch an die ganzen ekligen Details erinnern (an die Handlung die nebenbei lief, dass nicht mit ihrer - war's ihre Mutter? - Familie klar kam und, dass sie dann mit dem Krankenpfleger weg ist, kann ich mich außer bei den beiden Punkten an nichts erinnern - an die wiederlichen parts in diesem Buch schon..).
Blumenkohl.. Avocadokerne.. Tampons aus Toilettenpapier... um nur einiges zu nennen, was meiner Meinung schon total reicht.
Der Schreibstil war okay - nicht zu schwer, nicht zu einfach, okay eben.
Wenn man alleine den Klappentext liest, kann man nicht wirklich hohe Erwartungen an den Inhalt legen.

>>Helen Memel liegt auf der Inneren Abteilung von Maria Hilf. Sie wartet auf den Besuch ihrer geschiedenen Eltern, in der irren Hoffnung, die beiden könnten sich am Krankenbett der Tochter endlich versöhnen. Unterdessen nimmt sie jene Bereiche ihres Körpers unter die Lupe, die gewöhnlich als unmädchenhaft gelten, und lässt Krankenpfleger Robin die Stellen fotografieren, die sich ihrem neugierigen Blick entziehen. Nebenher pflegt sie ihre Sammlung von Avocadokernen, die ihr auch in sexueller Hinsicht wertvolle Dienste leisten. Selbst wenn Helens Besessenheit eine Notoperation nötig werden lässt - ihr ungestümer Witz und ihre Wahrhaftigkeit machen sie zu einer Sensation nicht nur auf der Station des Krankenhauses. Sie spricht aus, was andere nicht einmal zu denken wagen. »Feuchtgebiete« Ist eine Exkursion zu den letzten Tabus der Gegenwart. Mutig, radikal und provokant rebelliert Charlotte Roches Roman gegen Hygienehysterie und die sterile Ästhetik der Frauenzeitschriften, gegen den standardisierten Umgang mit dem weiblichen Körper und seiner Sexualität - und erzählt dabei die wunderbar wilde Geschichte einer ebenso genusssüchtigen wie verletzlichen Heldin.<<


Aber ich war überrascht, dass dann hinter dem Buch, wenn man zwischen den Zeilen liest, doch ein tiefgründiges Problem auftaucht (wie ich bermerkt habe und hoffentlich nicht die einzige bin, die es so sieht xD), das die Protagonistin Helen hat. Sie scheint psychisch kaputt und handelt deswegen so, wie sie handelt. (Auch wenn ich das mit den Avocadokernen immer noch nicht nachvollziehen kann... oder das mit der Klobrille... eui, wie gesagt: ich kann mich hauptsächlich an die widerlichen Dinge im Buch erinnern und verstehe sie nicht.. xD)

Alles in allem nicht viele Punkte, weil es einfach nicht wirklich gut ist, aber auch nicht zu wenige Punkte, weil einem soetwas außergewöhnlich absurdes und 'abstoßendes' ja erst einmal einfallen muss!

(P.S. Ich habe gehört, es soll davon ein Theaterstück geben.. irgendwann mal.. ich hoffe es nicht!)

Kommentare:

  1. So absurd sind diese Dinge nicht die dort vorkommen, leider leider. Aber das ist eine andere Geschichte^^ LG

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    1. WHAT? *geschockt spiel*... xD
      Ich kann mir nicht vorstellen, dass es sowas in Echt gibt... also.. irgendwie.. keine Ahnung - ich kann's mir einfach nicht vorstellen. xD
      Oder wie siehst du das? Gibt's sowas? Ich kenne keinen der an manche Dinge auch nur denkt, wie Helen da macht.

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  2. und ob es so etwas gibt,so manche Frau hat mich schokiert und ich dachte ich kenne fast alles - ja fast alles...

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