Sonntag, 27. Januar 2013

Rezi #31 Leise stirbst du nie von Daniel Annechino



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Du hast gesündigt. Dafür wirst du sterben. Ich weine nicht länger. So also werde ich sterben. Er wird den kalten Stahl benutzen. Ich schließe meine Augen und beginne zu beten...

Sami Rizzo und ihr Partner Alberto Diaz müssen eine Reihe von Morden aufklären, bei denen Mütter mit ihren kleinen Kindern entführt werden, die toten Mütter dann mit Kreuzigungsmerkmalen, vergewaltigt und mit herausgeschnittenem Herz vor Kirchen abgelegt werden und die Kinder körperlich unversehrt hauptsächlich bei Supermärkten wieder auftauchen. Im Laufe der Geschichte begegnet Sami dem Mörder, Simon und begibt sich in Gefahr...
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Das Cover hat mich total angesprochen! Bin sehr begeistert davon, denn ich mag solche geprägten Cover, wo man kleine Erhebungen spüren kann usw.. echt schön.

Der Schreibstil lässt nichts zu meckern übrig, also super toll geschrieben, lässt sich auch flüssig lesen - man ist schnell durch damit.

Soderle, zum Inhalt..
Ich werd versuchen es allgemein zu halten, denn ich möchte nicht unbedingt irgendwo Spoiler in die Überschrift setzen müssen. xD

Die 'Beziehung' von Sami und Al scheint vielversprechend zu sein und am Ende des Buches kommt mir die Vermutung, dass aus 'Leise stirbst du nie' mal wieder eine Reihe werden könnte... naaa ja (man weiß ja aus meinem Wortgeflüster, wie ich zu Reihen stehe xD). Was aber alles nicht heißt, dass es nicht vielleicht lohnenswert wäre den nächsten Band zu holen, wenn es denn einen gibt (ich habe gerade mal recherchiert und gaaaar nichts gefunden.. mal sehen, was die Zukunft bringt.. xD).

Kommen wir zu Simon.. ich hätte gerne mehr über seine Vergangenheit erfahren.. es wird alles nur sehr oberflächlich angekratzt und nichts WIRKLICHES gesagt, bzw geschrieben. Hätte mich schon interessiert was in seiner kindheit alles so geschehen ist - von dem Offensichtlichen Problem mit seiner Mutter mal abgesehen.

Auch - wo wir schon einmal bei der Kindheit sind - hätte mich Samis Kindheit mehr interessiert. Die muss ja nicht gaanz so rosig gewesen sein. Es wird ja etwas erzählt, aber um mich wirklich in die Charaktere hineinversetzen zu können, war es mir zu wenig.
Wobei ich mich in Al wieder gut hinein versetzen konnte.

Mein Fazit ist, dass das Buch kein Fehlkauf war. Es war schön zu lesen und für mich, als blutfanatischen Thrillerliebhaber war genug dabei. Aber ich würde es nicht jedem empfehlen (ihr wisst ja, dass es einige Bücher gibt, die ich allen und jedem empfehlen kann) - wer auf solche Sachen wie Kreuzigung, Vergewaltigung, Blut und ein bisschen Ekel steht, der darf gerne lesen. hih

5 von 5 Punkte

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