Sonntag, 27. Januar 2013

Rezi #37 Einsteins Versprechen von Àlex Rovira



 Merkwürdige Briefe, mysteriöse Gestalten, eine französische Schönheit und eine Steinfrau in einer Wüstenhöhle - was das alles mit Albert Einstein und seiner letzten Erkenntnis vor seinem Tod zu tun hat, das muss Javier Costa herausfinden.

Cover
Ich mag das Cover sehr und beim ersten Anblick hat es mich irgendwie an eine Szene aus 'Schindlers Liste' erinnert... das kleine Mädchen im roten Mantel.. na ja, schön finde ich das Cover trotzdem.

Inhalt/Schreibstil
Also ich muss sagen, nach vielen Bewertungen, die ich für das Buch gelesen hatte - ob nun hier oder woanders - bin ich von vornherein mit weniger Erwartungen an das Buch gegangen. Immer in der Hoffnung, dass ich nicht Enttäuscht werde, wenn meine Ansprüche nicht so hoch sind.
Und auf Grund dessen wurde ich nicht enttäuscht, sondern wurde noch positiv überrascht. Alles ist sehr verworren und bis zur letzten Seite werden Mysterien aufgeklärt, bei denen man nicht für möglich gehalten hat, dass es sie gibt.
Ich bin normalerweise nicht begeistert, wenn zwei Autoren an einem buch schreiben, damit habe ich schon ganz schlechte Erfahrungen gemacht. Hier aber hat es sich als sehr Vorteilhaft und gut herausgstellt.
Das Buch lässt sich flüssig lesen und ich war von der Schnelligkeit meines Lesens (auf Grund der wunderbaren Kapitel) fast nocht überraschter, als vom Inhalt selbst..
Ich finde die Idee wunderbar, das Buch in die vier Elemente einzuteilen, auch wenn ich nicht weiß, wieso sie gerade in die Reihenfolge eingeteilt wurden. Aber ein paar interessante, schlaue Sprüche zu den Elementen lesen ist nicht schlecht.
Auch am Anfang eines jeden Kapitels, stehen Zitate von Physikern, Philosophen und sonstigen Intellektuellen. (Das hat mich schon bei Cornelia Funkes Tintentrilogie verzaubert! )
Zum Schluss musste ich sogar weinen, weil ich in dem Buch so gefangen war und es mich gerührt hat, was Einstein seiner Tochter Lieserl geschrieben hat (in dem Buch zumindest, keine Ahnung, ob es diesen Brief in Wirklichkeit auch gegeben hat).

Idee/Umsetzung
Die Idee einen Journalisten (Javier) nach der letzten Erkenntnis Einsteins suchen zu lassen, ist schon mal ein guter Anfang! Dem Journalisten dann noch eine schöne Französin an die Seite zu stellen eine fast noch bessere Idee. Die beiden dann aber durch die ganze Welt reisen zu lassen, um sie nach Erkenntnissen und Verwandten Einsteins recherchieren zu lassen, ist wohl der größte Coup!
Ich mag Albert Einstein, nicht nur, weil er am gleichen Tag wie ich (nur einige Jährchen früher) geboren ist - nämlich am 14. März - sondern auch, weil er ein sagenhafter Wissenschaftler war, dem zu Anfang niemand etwas zutraute.
Die Idee, Einsteins Leben - Familie, schulische Aubildung, Erkenntnisse - in einen von Kuriositäten, Mysteriösem und Mord beladenen Roman zu packen ist wundervoll und ich kann den beiden Autoren nur danken, dass sie sich damit beschäftigt haben. Nun weiß ich um einiges mehr über Einstein.

Buchtitel
Der Buchtitel ist für manche vielleicht nicht passend gewählt. Manche würden unter Umständen meinen, dass 'Einsteins letzte Erkenntnis' oder 'Einsteins letzte Formel', als Titel besser zu dem Buch passen würde.
Ich finde den Titel sehr gut gewählt und hätte ihn selbst nicht passender wählen können.
Ich meine zum Schluss geht es um Liebe, um tiefe, innige Liebe - jene, die alles Böse in der Welt vertreiben soll und gutes über die Menschen bringen soll. Einstein hat in dem Buch seiner Tochter 'versprochen', dass seine letzte Erkenntnis die Menschheit retten wird, meiner Meinung nach könnte sie das auch gut. Liebe kann alles überstehen.. so oder so ähnlich geht doch ein Spruch, oder?..

Fazit
Mal wieder bin ich froh bei vorablesen zu sein und dort zufällig auf dieses Buch gestoßen zu sein. Die Leseprobe gefiel mir nicht so sehr, aber da es um Einstein ging, sollte das Buch mein sein. Ich war überaus froh, als es dann letztendlich wirklich so war..
Ich kann dieses Buch den Wissenschaftlern und auch den nicht-Wissenschaftlern unter uns empfehlen, denn es gibt viel zu entdecken, auch wenn man nur das naheliegenste betrachtet!
5 von 5 Punkten

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