Sonntag, 27. Januar 2013

Rezi #38 Grabesgrün von Tana French



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Sie dürfen nicht vergessen: Ich bin Ermittler. Unser Verhältnis zur Wahrheit ist grundsätzlich, aber rissig, verwirrend gebrochen wie gesplittertes Glas. Wahrheit ist das Kernstück unseres Berufs, das Endspiel bei jedem Zug, den wir machen, doch wir verfolgen sie mit Strategien, die sorgsam aus Lügen und Verschleierung und jeder Spielart von Betrug zusammengesetzt sind. Was ich Ihnen sagen will, ehe ich mit meiner Geschichte anfange, ist zweierlei: Ich sehne mich nach der Wahrheit. Und ich lüge.
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Und Anfangs hatte ich mich so gefreut!...

Cover
Wundervol!! Ich liebe das Cover! Ich hab sogar ein passendes Lesezeichen dazu. Hab ich zu irgendeinem anderen Buch bekommen und erst das Lesezeichen hatte mich auf das Buch ansich gebracht!

Inhalt
Also ich meine, die Idee ansich ist nicht neu, aber auch nicht ganz schlecht. Man kann vieles daraus machen. Ein relativ junger Detective, Adam Ryan, der eine rätselhafte Kindheit hatte und nun mit einem Fall zu tun hat, der ihm die Vergangenheit wieder näherbringt. Nebenbei ein wenig Liebelei mit der Partnerin Cassie Maddox und bevorstehender Ärger, weil Affären unter Partnern dienstlich nicht erlaubt sind...
Ja, nettes Thema. Es gibt gute Aufhänger, welche die Autorin hervorragend hätte nutzen können.

Umsetzung Inhalt/Schreibstil
Ich hatte mich so gefreut das Buch zu lesen, weil ich das Cover so schön fand.. xD Ich muss immer wieder sagen, wie schnell ich mich von hübschen und ansehnlichen Covern beeinflussen lasse..
Hätte ich das Buch doch nur in der Buchhandlung stehen lassen. Ich habe lange kein Buch mehr gehabt, mit dem ich so lange gekämpft habe. Es ist einfach nur langweilig und zieht sich wie 5 Jahre alter Kaugummi! Ich liebe Krimis - Mord, Mörder mit psychopathischen Zügen, verzweifelte Ermittler die irgendwann das zündende Indiz finden, welches zur Aufklärung des Falls beiträgt..
Aber das ist in keinsterweise ein Krimi. Höchstens ein schlechter Abklatsch dessen. Also ich habe mich selten über ein Buch so geärgert.
Zu Anfang sind die Sätze so kompliziert, dass man am Ende nicht mehr weiß, was am Anfang stand. Ab der Mitte bis zum Ende sind die meisten Sätze so sinnlos eingebracht, dass man auch da nicht mehr weiß, was wo stand.
Allgemein gibt es viele, viele, viele ~~~~... viele belanglose Dinge im Buch, die überhaupt nichts zur Sache tun. Ich denke man hätte sich die Hälfte der Seiten sparen können, wenn man nicht so um den heißen Brei herum geschrieben hätte. Aus einem 700 Seiten Buch hätte so locker eins mit 300 Seiten, maximal 400 Seiten, werden können.
Das einzige, wo ich mitfühlen und -denken konnte, war die 'Liebesgeschichte' zwischen Ryan und Maddox... aber auch nur, weil mir Maddox am Ende irgendwie ziemlich leid getan hat.

Fazit
Also ich werde das Buch ganz bestimmt nicht nocheinmal lesen... und den Nachfolger gar nicht erst anfangen... Ich hab das irgendwo, irgendwann im Internet als Kostenlosdownload bekommen - Hörbuch...
VIELLEICHT, tue ich mir das mal an, aber ich weiß es nicht.
Meine Meinung über das Buch fällt, wie ihr lesen konntet sehr bescheiden aus..
Den einen Punkt gibt es auch nur, weil ich das Cover immernoch toll finde.. aber das ist auch das einzige..

Eindeutig ein Flop! 1 von 5 Punkten

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